so könnte man das Gefühl beschreiben, das in mir während des Fotografierens der vielen Stränge aufkam.

Ich meine, es ist ja nicht so, dass ich die handgefärbte Wolle zum ersten Mal wahrnehme – oder doch? Konzentriert, auf jedes Detail achtend, nochmal den Faden gerade richtend ……

Und ja, es stimmt: so durch das Objektiv schaut so manches einfach anders aus.

Und so habe ich beschlossen, euch heute mit Frühlingsfarben zu beglücken 🙂 Die Strängelchen gibt es natürlich in der Wollstube in Gönnheim oder im Online-Shop ……

Er ist’s

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
— Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike
(Erstdruck 1828)